Krisen und Ängste

Ängste, Krisen und Traumen sind Belastungen, die sich auf die gesamte Persönlichkeit auswirken können: Im Leistungsverhalten, im Kontaktverhalten, in der Selbstwerteinschätzung u.v.a.m. Die unten angeführten Broschüren beleuchten verschiedene kritische Situationen und die Möglichkeit, damit konstruktiv umzugehen. Das können außerordentliche Ereignisse sein (Katastrophen, Kriege), schwerwiegende frühkindliche Erlebnisse (Beziehungstraumen, Neurotisierung) oder den schädigenden Umgang mit anderen (Gewalt) oder mit sich selbst (Suizidalität, Selbstverletzendes Verhalten, Komatrinken) betreffen. Wichtig ist nicht nur ein Krisenmanagement, sondern auch das frühzeitige Erkennen von Warnzeichen.

 

Krisenintervention in der Schule

Webbasierte Handmappe mit Checklisten für Lehrkräfte

Krisenintervention in der Schule (Inhaltsverzeichnis) 

Erhältlich unter: www.krisenintervention.tsn.at (Tirol)

 

 

Weitere Informationsmaterialien:

(krisenmanagement_fuer_direktorInnen__handbuch_.pdf - 379 K)

(krisenmanagement_an_der_schule.pdf - 548 K)

Notfall- und Krisenleitfaden für Schulen

"Kompetentes Handeln in Krisensituationen setzt voraus, dass man vorbereitet ist"........

Leitfaden für empfohlene Handlungsweisen in schulischen Extremsituationen (Inhaltsverzeichnis) 

Erhältlich unter: www.schulsicherheit.at

 

 

 

 

 

Schulische Möglichkeiten zum Umgang mit Krisen für SchulleiterInnen und LehrerInnen

(umgangkrisen_schulleiterInnen_lehrerInnen.pdf - 50 K)

Schulische Möglichkeiten zum Umgang mit Krisen - Hilfen für Kinder und Jugendliche

(umgangkrisen__hilfenkinder.pdf - 113 K)

Checklisten zu Vorgangsweisen bei verschiedenen Notfallsituationen (von Abgängigkeit und Entführung, Alkoholisierung,... Erpressung, Gewaltaten,... Suchtmittelmissbrauch, Todesfall,... bis Waffen am Schulgelände) sowie deren Dokumentation und Nachbereitung, als auch wichtige Notrufnummern und Telefonnummern von Unterstützungspartnern vor Ort, Erste Hilfe-Anleitungen, Empfehlungen für den Umgang mit den Medien, wichtige Erlässe und Adressen für Gesundheit und Sicherheit.

http://www.lsr-ooe.gv.at/gesunde_schule/lsr_notfallmappe/Checklisten.pdf

 

Der gesamte Inhalt der Mappe ist als Link "Notfallmappe" auf der Homepage des Landesschulrat für OÖ öffentlich zugänglich:

http://www.lsr-ooe.gv.at/gesunde_schule/Folgeseiten/main%207.htm 

ANGST: WARNSIGNAL UND BELASTUNG

ANGST: WARNSIGNAL UND BELASTUNG

(angst.pdf - 17.8 K)

Traumatisierende Situationen

Kurznotizen zu Katastrophenereignissen und den pädagogisch-psychologischen Folgerungen für den Umgang mit Kindern/Jugendlichen (DDr. Sedlak)

(trauma.pdf - 157 K)

Broschüre: Ich will (nicht) mehr!

Seelische Krisen erkennen und hilfreich handeln.

(ichwillnichtmehr_01.pdf - 759 K)

Die Powerpoint-Präsentation für Vortrags- und Unterrichtstätigkeiten in der Schule.

Zuhören-Reden-Begleiten

Wie helfe ich Mitmenschen, die mit dem Tod Nahestehender konfrontiert sind? (DDr. Sedlak) (besonders Seiten 3 bis 12)

(ZuhRedBegl.pdf - 1.0 M)

Wider Vorurteile

(sozwahr.pdf - 115 K)

SELBSTVERLETZENDES VERHALTEN- was man drüber wissen sollte!

MinRat i.R. Mag.DDr.Franz SEDLAK

Selbstverletzendes Verhalten (abgekürzt SVV) kann alles Mögliche sein: Schneiden, Brennen, sich selbst Schlagen, Wundheilung verhindern u.v.a.m.

  • Die Bandbreite reicht von Eingriffen in den Körper bei manchen Schönheitsoperationen, von Hautverletzungen durch Tätowierung und Piercing bis hin zu absichtlich herbei geführten Stoffwechselentgleisungen (wie dies auch bei Magersucht gegeben ist) oder gar bis zum Suizid, der Extremform des SVVs. Manchmal werden auch Selbstmanipulationen durchgeführt, um durch künstlich herbei geführte krankheitswertige Störungen ärztliche Zuwendung zu erhalten.
  • Zwar könnte man annehmen, dass SVV Suizid verhindert, weil es einen Ventileffekt hat und Aggression abbaut. Aber zugleich bahnt das SVV auch den schädigenden Umgang mit sich selbst und es kann zu Handlungen mit irreversiblen Schäden bis hin zum Tod kommen.
  • Überwiegend sind Mädchen und Frauen von SVV betroffen (vielleicht, weil sie die Aggression weniger nach außen ableiten können). Die Angaben schwanken hier von doppelt bis neunmal so vielen weiblichen Betroffenen.
  • SVV tritt zumeist zwischen der Pubertät und dem frühen Erwachsenenalter auf (also ca zwischen 16 und 26 Jahren), es kann aber auch zu früherem Auftreten kommen.
  • Je schwerer die kindlichen psychischen Erschütterungen und Belastungen waren, je mehr es zu Angst und aufgestauter Spannung und Wut kam, desto früher und heftiger setzt das SVV ein.
  • Sexueller Missbrauch, Gewalt und Vernachlässigung bilden die Hauptursachen für SVV, daneben auch Essstörungen.
  • Unter 200 Kindern/Jugendlichen haben nach Recherchen etwa 1 bis 2 unter SVV zu leiden. Die Angaben schwanken (auch wegen der breiten Symptomatik). Allerdings besteht die Gefahr der sozialen Ansteckung durch Nachahmung (ähnlich wie Werther-Effekt).
  • SVV "erfüllt" für Betroffene mehrere Zwecke: Sie erleichtern sich von ihrer Anspannung, spüren sich selbst, lenken sich ab, gewinnen Aufmerksamkeit und Kontrolle über sich und andere. Oft läuft das SVV nur "halb-bewusst" ab. Die Betroffenen wissen, was sie tun, aber stehen wie unter einem Zwang, bzw. zeigen ein suchtähnliches Verhalten. In schweren Fällen stellt das SVV eine Wiederholung traumatischer Erlebnisse dar.
  • Wichtig für Bezugspersonen, Erzieher/innen, Lehrer/innen ist die undramatische, beständige Begleitung, die Hilfe zum Abbau von Spannungen und Angst, die Hilfe zum Erlangen von kompetentem Umgang mit den eigenen Gefühlen, zur Fähigkeit sich zu schützen u.v.a.m.

Broschürenbestellungen mittels e-mail an: mailto:schulpsychologie(at)bmukk.gv.at

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