Gewalt gegen Frauen und Mädchen

Gewalt gegen Frauen und Mädchen

Geschlechtsbezogene Gewalt gegen Mädchen in der Schule kann von Einzelpersonen ausgehen, aber auch strukturell bedingt sein. Manche Mädchen sind aufgrund sozio-ökonomischer Umstände, ihrer Herkunft oder gesundheitlicher Verfassung in besonderem Ausmaß vulnerabel.

Mit der Ratifizierung der „Istanbulkonvention“ 2013, dem „Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt“, hat sich Österreich verpflichtet, Maßnahmen zum Schutz von Mädchen und Frauen vor Gewalt zu setzen und über die Umsetzung zu berichten.
Mit dem Nationalen Aktionsplan zum Schutz von Frauen vor Gewalt (2014 –2016)“ wurden Anstrengungen unternommen, Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu bekämpfen.
Auch im laufenden Regierungsprogramm (2017-2022) sind Maßnahmen im Bildungsbereich zur Prävention von Frauen vor Gewalt vorgesehen.

„Ein geschlechtssensibler Umgang mit alltäglichen Formen von Gewalt und aggressivem Verhalten auch im Raum Schule, das Wahrnehmen von Zusammenhängen zwischen verschiedenen Gewaltformen, geschlechtsspezifischer Sozialisation und Rollendruck sowie strukturellen Geschlechterungleichheiten im Sinne der auch von Österreich ratifizierten Istanbul Konvention  kann helfen, gezieltere und erfolgreichere Präventionsarbeit im Sinne der Persönlichkeitsstärkung, der Erweiterung von Handlungsspielräumen und des Abbaus von Sexismus und Gewalt zu leisten.“ (weitere Informationen des BMBWF zum Thema „Geschlechtersensible Gewaltprävention“)

 

Informationsoffensive K.O.-Mittel

Im Auftrag des Bundeskanzleramts und der Bundesministerin für Frauen, Familie und Jugend wurde eine Informationsoffensive zum Thema K.O.-Mittel gestartet. Unter dem Begriff K.O.-Mittel werden Drogen subsumiert, die in geringer Dosis stimulierend und enthemmend, in höherer Dosierung betäubend und einschläfernd wirken. Eine Überdosis kann zum Tod führen. K.O.-Mittel werden Frauen und Mädchen gezielt zu jeder Tageszeit – nicht nur zur späten Stunde – in Diskotheken, Bars oder auf Festen unbemerkt ins Getränk gemischt, um die so betäubten Opfer zu vergewaltigen. Schutzmaßnahmen, Verhaltensregeln und weitere Informationen dazu sind unter folgendem Link des Bundeskanzleramts zu finden.

 

Weiterführende Informationen, Unterstützung und Beratung:

 „Gewalt gegen Frauen“ auf folgenden weiteren Websites:

- Bundeskanzleramt – Frauen und Gleichstellung:

- Demokratiezentrum Wien – Genderperspektiven/Lebensrealitäten

- Frauenhelpline Österreich

- Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser - AÖF

Kontakt:
Abteilung Schulpsychologie, Dr.in Beatrix Haller in Kooperation mit
Abt. Präs/1 Gleichstellung und Diversitätsmanagement, Mag.a Roswitha Tschenett
Freyung 1
1014 Wien
Tel: +43 (0)1 53120-2533 bzw. 2825

 

 

QUICKINFOS:

Selbstevaluationsinstrumente für Schulen

Informationen zum Thema Cybermobbing: hier