Präventionsprojekte

Entscheidend für die Wirksamkeit schulischer Projekte zur Gewaltprävention an Schulen sind:

  • Zielsetzung: eine Reduktion von Gewalt oder Bullying in der Schule anstreben oder positiv formuliert soziale Kompetenz fördern
  • Primäre Prävention: Das Programm soll primär präventiv orientiert sein. Sekundär oder tertiär präventive Programme, die therapeutischen Charakter aufweisen, fallen nicht in das Aufgabengebiet von Schulen.
  • Systemischer Ansatz: Das Projekt soll möglichst alle SchulpartnerInnen einbinden und auf die ganze Schule bezogen sein.
  • Gender-Sensitivity und Geschlechtergerechtigkeit:
    Das Projekt soll auch die Reflexion von geschlechtsspezifischen Rollenbildern beinhalten und auf eine Erweiterung der häufig geschlechtsspezifischen eingeschränkten Handlungsspielräume beider Geschlechter hinarbeiten.
  • Nachhaltigkeit: Das Projekt soll längerfristig in den Klassen- und Schulalltag implementiert werden und auf Nachhaltigkeit orientiert sein.
    Evaluation Gewonnene Erfahrungen und vollbrachte Leistungen werden dokumentiert und selbstkritisch reflektiert.
  • Evaluation und Qualitätssicherung sind zentrale Bestandteil des Projekts sein.

QUICKINFOS:

Selbstevaluationsinstrumente für Schulen

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