Was ist Gewalt?

Die Vielfalt möglicher Formen und Mechanismen von Gewalt finden sich in der Definition der WHO beschrieben:

Violence is the intentional use of physical and psychological force or power, threatened or actual, against oneself, another person, or against a group or community, that either results in or has a high likelihood of resulting in injury, death, psychological harm, mal-development or deprivation.

Frei übersetzt bedeutet diese Definition, dass Gewalt der gezielte Einsatz von physischer und/oder psychischer Kraft oder Macht ist, die angedroht oder tatsächlich ausgeführt wird. Diese Schädigung kann gegen sich selbst gerichtet sein, gegen andere Personen, Gruppen oder Gemeinschaften. In dieser sehr breiten Definition werden die eingesetzten Mittel (körperlich oder psychisch), die Geschädigten (gegen die/den TäterIn selbst, gegen eine einzelne Person, eine Gruppe, eine Gemeinschaft) und die Art des Schadens (Verletzung, Tod, psychisches Leid, Entwicklungsprobleme oder Deprivation) miteinbezogen.

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass dort, wo Menschen viel Zeit verbringen, Konflikte oft nicht gänzlich vermieden werden können. Es ist wichtig, dass in der Schule eine gemeinsame Grundhaltung und eine Null-Toleranz gegen Gewalt etabliert wird.

Gewaltpräventive Arbeit an und in der Schule beschäftigt sich daher auch mit Mobbing und Cyberbullying, Gewalt gegen Frauen und Mädchen aber auch mit Suchtverhalten als Gewalt gegen sich selbst. Rassismus und Diskriminierung - die systematische Ausgrenzung und Benachteiligung von Gruppen von Menschen- ist eine weitere Form von Gewalt. Allgemeine Informationen dazu sowie eine Anlaufstelle finden Sie bei „ZARA - Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit“.

Schulbezogene Informationen und weiterführende Links:


Eine Initiative des Europarats beschäftigt sich speziell mit Hassreden im Internet und startete die Kampagne „No hate speech movement“.

Sexuelle Gewalt und häusliche Gewalt sind Gewaltformen, die das Verhalten und Leistung von Schülern und Schülerinnen beeinflussen. Es ist für Lehrerinnen und Lehrer hilfreich zu wissen, dass Unterrichtstörungen nicht immer mit der aktuellen Schulsituation zu tun hat, sondern auf andere Erlebnisse zurück gehen können.Informationen und weiterführende Links zum Thema häusliche Gewalt und sexuelle Gewalt finden Sie hier:

 

powered by SIWA
Link zur Schulpsychologie in Vorarlberg Link zur Schulpsychologie in Tirol Link zur Schulpsychologie im Kärnten