Konfliktlösung

Verhalten Verstehen - Verhalten Verändern: Verstrickt in "Auffälligkeiten" und "Störungen" - Wie man Verhaltensprobleme und Beziehungsknoten solidarisch löst

Broschüre

Zielgruppe: Lehrer/innen, Eltern, Jugendliche

Aus dem Inhalt: Wir müssen das auffällige Verhalten verstehen, um es verändern zu können! Dazu ist notwendig, dass wir uns alle für die Gestaltung des Miteinanders verantwortlich fühlen und aus diesem Denken heraus solidarisch handeln! Verhaltensauffälligkeiten nur einzelnen „Problemschüler/inne/n“ anzulasten, kann eine vorschnelle Etikettierung sein. Sicher können manche Menschen aufgrund verschiedenster Erlebnisse oder Einschränkungen belastet sein, aber im Allgemeinen sollten wir zunächst darauf achten, den Beziehungsknoten solidarisch zu lösen!
Die Broschüre wendet sich vor allem an Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern, aber auch (unter entsprechender Anleitung) an Schülerinnen und Schüler ab der 7.Schulstufe mit vielen Hinweisen zum Verständnis von Verhaltensauffälligkeiten und mit konkreten Anregungen für Verhaltensvereinbarungen, Interaktionsprogrammen und für eine lebendige Gemeinschaft.

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(Verhalten_verstehen_web_21-07-08.pdf - 2.8 M)

Die Powerpoint-Präsentation für Vortrags- und Unterrichtstätigkeiten in der Schule

Beziehungstrauma und Begegnungsraum - Mit Beiträgen von S. Sellnar und Chr. Reumann

Broschüre

Zielgruppe: Lehrer(innen), Erzieher(innen), Eltern              

Aus der Einleitung:

"Die Auffälligkeiten im Verhalten unserer Kinder scheinen zuzunehmen, immer mehr beklagen sich Eltern, Lehrer/innen, Erzieher/innen, Mitschüler/innen über aggressives, unberechenbares, kränkendes Verhalten von Kindern. Sind es tatsächlich mehr Kinder, die diese Verhaltensauffälligkeiten zeigen, oder ist unser Blick genauer, schärfer geworden? Ist es die beziehungsreichere, weniger autoritäre Atmosphäre im Erziehen und Unterrichten, die den Kontrast zu Verhaltensschwierigkeiten stärker hervortreten lässt? Es besteht kein Zweifel, dass es Kinder gibt, die stören, weil sie selbst schon früh gestört, verstört wurden. Es besteht kein Zweifel, dass es Kinder gibt, die ihre seelische Belastung an andere weiter geben, sich vom Überdruck entlasten, indem sie andere belasten. Was aber tun? Die Schule ist keine Therapiestätte. Sie kann tiefe Wunden nicht heilen. Und wenn es um Störungen der Persönlichkeit geht, "beißen sich daran nicht sogar die Therapeuten die Zähne aus?" Es stimmt, Persönlichkeitsstörungen gehören zu den schwierigsten Behandlungsfällen. Aber vergessen wir andererseits die Chancen der Gemeinschaft in der Schule nicht: Unsere Kinder sind viele Tage, Wochen, Monate, Jahre zusammen. Sie können in dieser Gemeinschaft viel voneinander lernen. Es ist auch wichtig für die Lehrer/innen zu wissen, dass nicht jede Unterrichts-Störung durch auffällige Kinder mit der aktuellen Schul-Situation zu tun hat, geschweige denn ein persönlicher Angriff auf die Schule sein muss, sondern auf andere Erlebnisse zurück gehen kann.

Wir können grundsätzliche Elemente im Umgang miteinander und aneinander schulen. Diese Übungen nützen allen und helfen auch jenen, die aus ihrem Beziehungstrauma belasteter in die Schule kommen und den Begegnungsraum Schule noch nicht unbeschwert betreten können. Was sollten wir wissen?"

(beziehungstraum_internet.pdf - 852 K)

Worte statt Waffen: Anregungen für eine bessere Konfliktkultur

Broschüre

Zielgruppe: Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Aus dem Inhalt: Konflikte gehören zum Leben, sie machen uns bewusst, dass es Unterschiede gibt zwischen Personen, Meinungen und Bedürfnissen. Wenn Konflikte konstruktiv bewältigt werden können, sind sie der Motor der seelischen und geistigen Entwicklung. Wenn Möglichkeiten zu einer Konfliktbewältigung fehlen, kommt es zu einer inneren Spannung und die Gefahr einer ungesunden Entwicklung entsteht.

Die Broschüre zeigt Zusammenhänge auf und regt zum Nachdenken über die grundlegenden Prinzipien einer konstruktiven Konfliktbewältigung an:

  • Aggressionsabbau durch Entspannung und durch konstruktive Energieverwertung
  • Konfliktbewältigung durch das Gespräch (Kommunikation)
  • Konfliktbewältigung durch Suche nach gemeinsamen Lösungen (Kreativität)
  • Konfliktbewältigung durch gemeinsame Entwicklung (Koevolution)

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(WorteStatt_02.pdf - 2.0 M)

Reden wir darüber!

Broschüre

Zielgruppe: Kinder, Jugendliche (und Erwachsene)

Aus dem Inhalt:

  1. Problemlösen durch Reden
  2. Reden hat vier wichtige Funktionen
  • Gedanken ordnen
  • Nicht allein sein
  • Erfahrung gewinnen
  • Einander besser verstehen
  1. Reden heißt Meinungen äußern
  2. Beim Reden kommt es auf das WIE an
  3. Beispiele für eine "Philosophie bzw. Psychologie" des Gesprächs

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(Redenwir_02.pdf - 1.0 M)

So geht es! - Acht (plus zwei) Lösungsschlüssel für (zwischen-)menschliche Probleme in Bildung und Alltag

Broschüre

Zielgruppe: Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Aus dem Inhalt:

  • Aufgaben definieren und sich dadurch selbst bestimmen 
  • Behinderungen überwinden
  • Chancen nützen
  • Differenzen gemeinsam klären
  • Entscheidungen treffen und mit getroffenen Entscheidungen richtig umgehen
  • Freude empfinden und Freude bereiten
  • Gelassenheit entwickeln
  • Hoffnungsvoll sein und nicht aufhören, den Sinn im eigenen Leben zu suchen
  • Ideen finden
  • Helfen, dass JA zum Gespräch gesagt wird

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(SoGehtEs_02.pdf - 1.8 M)

Impulse der Schulpsychologie-Bildungsberatung zum Thema Gewalt in der Schule – Informationen und Materialien

siehe auch http://www.schulpsychologie.at/psychologischebrgesundheitsfoerderung/gewaltpraevention/

Zwischen der in der Öffentlichkeit oftmals ungeprüft geäußerten Behauptung einer ständigen Zunahme von Gewalt in Schulen und den Einschätzungen von befragten Schulleitungen, Lehrern und Schülern bestehen Diskrepanzen. Schulleitungen, Lehrer und Schüler haben keineswegs den Eindruck, die Gewalthandlungen in Schulen hätten deutlich zugenommen. Aus zahlreichen Studien geht hervor, dass nur bei einer Minderheit von Schulen Aggressionen und Gewalt ein größeres Ausmaß angenommen haben, wodurch das Schulleben erheblich beeinträchtigt würde.

Jeder Mensch trägt Aggressionspotenziale in sich. Sie sind natürlich und gehören zum menschlichen Wesen. Beunruhigend sind die schleichend wachsende "ganz alltägliche Gewaltbereitschaft", das fehlende Mitgefühl und die sinkende Hemmschwelle.

Das Ziel soll letztlich sein, Gewalt in der Schule nicht als etwas Unvermeidliches zu betrachten, sondern zu verringern bzw. letztlich einzudämmen!

Wer die Gewaltbereitschaft bei Kindern und Jugendlichen ändern will, muss bei sich selbst anfangen und darf nicht darauf warten, dass andere etwas tun. Durch eigenes verantwortliches Handeln kann viel Gewalt abgebaut werden.

Die Broschüre unterstützt eine differenzierte Sichtweise von Gewalthandlungen durch Schüler und kann in der direkten Auseinandersetzung mit Konfliktsituationen und bei der Planung und Durchführung von Projekten unter Einbeziehung aller Beteiligten wertvolle Anregung sein.

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