Gewalt gegen Frauen und Mädchen

Gewalt gegen Frauen und Mädchen

Geschlechtsbezogene Gewalt gegen Mädchen in der Schule kann von Einzelpersonen ausgehen, aber auch strukturell bedingt sein. Manche Mädchen sind aufgrund sozio-ökonomischer Umstände, ihrer Herkunft oder gesundheitlicher Verfassung in besonderem Ausmaß vulnerabel.

Mit der Ratifizierung der „Istanbulkonvention“ 2013, dem „Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt“, hat sich Österreich verpflichtet, Maßnahmen zum Schutz von Mädchen und Frauen vor Gewalt zu setzen und über die Umsetzung zu berichten. Mit dem Nationalen Aktionsplan zum Schutz von Frauen vor Gewalt (2014 –2016) wurden Anstrengungen unternommen, Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu bekämpfen. Auch im laufenden Regierungsprogramm (2020-2024) sind Maßnahmen im Bildungsbereich zur Prävention von Frauen vor Gewalt vorgesehen.

„Ein geschlechtssensibler Umgang mit alltäglichen Formen von Gewalt und aggressivem Verhalten auch im Raum Schule, das Wahrnehmen von Zusammenhängen zwischen verschiedenen Gewaltformen, geschlechtsspezifischer Sozialisation und Rollendruck sowie strukturellen Geschlechterungleichheiten im Sinne der auch von Österreich ratifizierten Istanbul Konvention kann helfen, gezieltere und erfolgreichere Präventionsarbeit im Sinne der Persönlichkeitsstärkung, der Erweiterung von Handlungsspielräumen und des Abbaus von Sexismus und Gewalt zu leisten.“
 

Mehr zum Thema:

  • Demokratiezentrum Wien: Gewalt gegen Frauen​​​​​​​
  • Geschlechterreflektive Gewaltprävention​​​​​​​: Informationen des BMBWF
  • Istanbul Konvention"Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt“ (2013)
  • Regierungsprogramm (2020-2024): Maßnahmen im Bildungsbereich zur Prävention von Frauen vor Gewalt
  • Bundeskanzleramt - Sektion Frauen und Gleichstellung: Infos zu Gewalt gegen Frauen
  • Bundeskanzleramt - Sektion Frauen und Gleichstellung: Frauenhelpline gegen Gewalt (Hotline und Broschüren auch in mehreren Sprachen)
  • Bundeskanzleramt - Sektion Frauen und Gleichstellung: Informationsoffensive K.O. Mittel - Unter dem Begriff K.O.-Mittel werden Drogen subsumiert, die in geringer Dosis stimulierend und enthemmend, in höherer Dosierung betäubend und einschläfernd wirken. Eine Überdosis kann zum Tod führen. K.O.-Mittel werden Frauen und Mädchen gezielt zu jeder Tageszeit – nicht nur zur späten Stunde – in Diskotheken, Bars oder auf Festen unbemerkt ins Getränk gemischt, um die so betäubten Opfer zu vergewaltigen.
  • Verein Autonome Frauenhäuser: Frauenhelpline​​​​​​​ gegen Gewalt
  • Stadt Wien: Gewalt gegen Frauen ebenso die Broschüre​​​​​​​ "Sicherheitstipps für Frauen und Mädchen"​​​​​​​
  • FEM-Süd ​​​​​​​Frauengesundheitszentrum bietet sofort kostenlose psychologische Beratung, Sozialberatung, Verhütungs- und Sexualberatung an. (neues Projekt "Selbstwert - Mädchen und junge Frauen stärken")​​​​​​​
  • Faktenatlas​​​​​​​ - Frauenberatungs- und Gewaltschutzeinrichtungen


Kontakt:
Abteilung Schulpsychologie
Dr.in Beatrix Haller (in Kooperation mit
Abteilung Präs/1 Gleichstellung und Diversitätsmanagement,
Mag.a Roswitha Tschenett)
Freyung 1
1010 Wien
Tel: +43 (0)1 53120-2533 bzw. 2825

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