Sexuelle Gewalt

Sexuelle Gewalt

Sexuelle Gewalt umfasst jede sexuelle Handlung, die an oder vor einem Kind entweder gegen den Willen des Kindes vorgenommen wird, oder der das Kind aufgrund seiner körperlichen, emotionalen, geistigen oder sprachlichen Unterlegenheit nicht wissentlich zustimmen kann. Die sexuellen Handlungen schließen auch Worte und Blicke mit ein. Der Einsatz von neuen Medien z.B. das Versenden von pornografischem und/oder grenzverletzendem Foto- und Videomaterial über Handys oder auch sexualisierte Kontaktaufnahme mit Kindern/Jugendlichen in Chatrooms, sind auch Erscheinungsformen sexueller Gewalt. Sexuelle Gewalt ist Machtmissbrauch. Dabei ist die Sexualität das Mittel, mit der die Macht von der missbrauchen Person demonstriert wird. 

Aus dem Leitfaden "Sexuelle Gewalt":

Stichwort Intervention in der Schule: Sexueller Missbrauch findet überwiegend im familiären oder sozialen Nahbereich statt, daher zum Schutz des Kindes zuerst mit Expert*innen im Krisenteam weitere Vorgangsweise beraten (auch um überstürzte Reaktionen im Anlassfall zu verhindern).

1. Schritt: Wahrnehmung von Veränderungen → "Beobachtungsblatt sexueller Missbrauch"
2. Schritt: Verdachtsmomente überprüfen
3. Schritt: Beratung im Krisenteam - Umsicht und Besonnenheit bei der Aufdeckung sind für das Opfer und die therapeutische Aufarbeitung sehr wichtig!  
4. Schritt: Prävention (Speziell in Klasen, wo es Verdachtsmomente gibt, sind präventive Inhalte und Botschaften wichtige Signale an möglichen Betroffenen.
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Zum Leitfaden

Weitere unterstützende Materialien für die Präventionsarbeit finden Sie in der Rubrik Sexuelle Gesundheit/Sexualerziehung​​​​​​​.


Beobachtungsbogen Sexueller Missbrauch


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