Präventionsprojekte und Programme

Präventionsprojekte und Programme

Zielsetzungen der schulischen Gewaltpräventionsprogramme:

  • Gemeinsames Grundverständnis und kohärentes Handeln
  • Förderung der Sozialen Kompetenz und Umgang mit Vielfalt (Diversity)
  • Erhöhung der Sozialen Verantwortlichkeit und Partizipation
  • Förderung von Demokratieverständnis
  • Reduktion von Aggression und Gewalt
  • Verbesserung des Schul- und Klassenklimas
  • Erhöhung von Lernmotivation und Leistungsbereitschaft

Entscheidend für die Wirksamkeit schulischer Projekte zur Gewaltprävention an Schulen sind:

  • Zielsetzung: eine Reduktion von Gewalt oder Bullying in der Schule anstreben oder positiv formuliert soziale Kompetenz fördern
     
  • Primäre Prävention: Das Programm soll primär präventiv orientiert sein. Sekundär oder tertiär präventive Programme, die therapeutischen Charakter aufweisen, fallen nicht in das Aufgabengebiet von Schulen.
     
  • Systemischer Ansatz: Das Projekt soll möglichst alle Schulpartner/innen einbinden und auf die ganze Schule bezogen sein.
     
  • Gender-Sensitivity und Geschlechtergerechtigkeit: Das Projekt soll auch die Reflexion von geschlechtsspezifischen Rollenbildern beinhalten und auf eine Erweiterung der häufig geschlechtsspezifischen eingeschränkten Handlungsspielräume beider Geschlechter hinarbeiten.
     
  • Nachhaltigkeit: Das Projekt soll längerfristig in den Klassen- und Schulalltag implementiert werden und auf Nachhaltigkeit orientiert sein. Evaluation gewonnene Erfahrungen und vollbrachte Leistungen werden dokumentiert und selbstkritisch reflektiert.
     
  • Evaluation und Qualitätssicherung sind zentrale Bestandteile des Projekts.
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