Bildungs- und Berufsentscheidung

Bildungs- und Berufsentscheidungen sind wichtige Lebensentscheidungen. Es ist daher wichtig, sich rechtzeitig auf sie vorzubereiten.

Dabei sollte man versuchen, wirklich die ganze Persönlichkeit zu berücksichtigen und so zu gut reflektierten ganzheitlichen Entscheidungen, die Erfolg versprechend sind, zu gelangen. Ent­scheidungen brauchen einerseits gute Vorbereitung, andererseits aber auch entschiedene Umsetzung.

Die von der Schulpsychologie-Bildungsberatung erstellten Hilfen für die verschiedenen schulischen Entscheidungssituationen basieren alle auf folgendem Modell, das sechs Schritte eines guten Entscheidungsprozesses beschreibt:

  1. Klarheit über eigene Ziele und Werte gewinnen
  2. Ideen entwickeln – Alternativen überlegen
  3. Informationen sammeln
  4. Alternativen bewerten, Konsequenzen abschätzen
  5. Entscheidung treffen
  6. Entscheidung umsetzen


Wichtige Prinzipien bei diesem Entscheidungsprozess:

  • Am Beginn stehen nicht mögliche Lösungen (=Realisierungsvarianten), sondern die Beschäftigung mit sich selbst
  • Der Ausgangspunkt für das Finden von Lösungen ist primär die eigene Persönlichkeit.
  • Informationsrecherchen erfolgen gezielt, im Hinblick auf die Erweiterung des eigenen Wissens und die Konkretisierung der Vorstellung von Realisierungsvarianten und deren Konsequenzen
  • Informationen müssen hinsichtlich der persönlichen Relevanz bewertet werden
  • Die Entscheidung selbst ist ganzheitlich zu fällen, einem Entscheidungsdruck durch genügend Vorbereitungszeit vorzubeugen
  • Die Umsetzung der Entscheidung ist Bestandteil des Entscheidungsprozesses

Dieses Entscheidungsmodell liegt den speziellen Hilfestellungen für folgende Situationen zugrunde:

 Als Einstieg in die Reflexion eigener Wünsche und Fähigkeiten empfiehlt sich die Broschüre "Heute schon an morgen gedacht: Bildung ist zukunft".

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