Qualifizierung von Schülerberater(innen)

Die Qualifizierung von Schülerberater(innen) beruht auf drei Säulen:

  1. Zugangsvoraussetzungen
  2. Aus- und Weiterbildung
  3. Begleitende Fortbildung

Zugangsvoraussetzungen:

  • Lehramt und mehrjährige Unterrichtspraxis,
  • im Lehrerkollegium gut integriert und allgemein anerkannt,
  • soll ein Vertrauensverhältnis zu Schülerinnen und Schülern herstellen können (Beurteilung durch Schulleiter/in)

Aus- und Weiterbildung:

Inhalte und Umfang sind erlassmäßig in einem einheitlichen Curriculum festgelegt. Die Umsetzung dieses Curriculums erfolgt in der Regel berufsbegleitend durch einen Lehrgang an Pädagogischen Hochschulen in der Dauer von 4-5 Semestern (mind. 12 ECTS), bei dem unterschiedliche Organisationsformen und Lehrmethoden zur Anwendung kommen (z.B. Wochenseminare – auch im Rahmen der Fortbildungswoche, Wochenendseminare, Kursform, Fernstudienelemente, E-Learning u.s.w.).

Im Bereich der Schülerberatung an höheren Schulen werden große Teile der Ausbildung durch die "Sommer-Fortbildungswoche" abgedeckt. Nähere Informationen dazu und zum PH-Lehrgang für Schülerberatung an höheren Schulen sind unter dem Menüpunkt Termine auf dieser Website abrufbar.

Die Hauptthemen der Ausbildung:

  • Informieren
  • Beraten
  • Koordinieren
  • Lernen und Verhalten
  • Koooperation, Krisenmanagement
  • Persönlichkeitsentwicklung, internationale Dimension der Bildungsberatung

Studienpläne von Lehrgängen an Pädagogischen Hochschulen:

Begleitende Fortbildung:

Die ständige Aktualisierung des Wissens erfolgt im Rahmen von Veranstaltungen eigener Lehrerarbeitsgemeinschaften. Hier wird auch über neue Strategien, Beratungskonzepte und Neuerungen im Bildungssystem informiert.

Weiters ist die Schulpsychologie-Bildungsberatung für die fachliche Unterstützung im jeweiligen regionalen Bereich zuständig.