Initiative - Starke Schule, starke Gesellschaft
Initiative - Starke Schule, starke Gesellschaft
Das bisherige Programm „Extremismusprävention macht Schule II“ wird seit 1. Oktober 2025 unter dem neuen Titel „Starke Schule, starke Gesellschaft“ mit erweiterten Angeboten fortgeführt. Ziel des Programms ist es, Kinder und Jugendliche in ihrer demokratischen Haltung, ihrer sozialen und emotionalen Kompetenz sowie in ihrer Medien- und Gesundheitskompetenz zu stärken. Über die Buchungsplattform der OeAD können Schulen passende Workshops auswählen und einen Termin vereinbaren.
⇒ Workshop-Angebote entdecken und buchen
|
Inhaltliche Schwerpunkte
Die Workshops greifen aktuelle gesellschaftliche, soziale und psychische Herausforderungen auf und behandeln unter anderem Themen wie Gewalt- und Extremismusprävention, Vorurteilssensibilisierung – insbesondere im Zusammenhang mit Antisemitismus –, Konfliktlösung, Menschenrechtsbildung sowie die Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen.
Themenbereiche im Überblick
- Menschenrechte, Diskriminierung, Antisemitismus und Vorurteilssensibilisierung
- Extremistische Gruppierungen, Ideologien und Radikalisierungsprozesse
- Konfliktlösung und Gewaltprävention
- Achtsamkeit und soziale Kompetenzen im Umgang mit Konflikten
- Stärkung von Selbstbewusstsein und Selbstwert
- Medienkompetenz und Umgang mit Verschwörungstheorien
- Auswirkungen sozialer Medien auf psychische Gesundheit und Selbstwertgefühl
- Gesunder Umgang mit Bildschirmzeit
- Online-Druck und Cybermobbing
- Emotionen erkennen und mit schwierigen Gefühlen umgehen
- Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen
- Bewältigung von Stress, Angst und Leistungsdruck
- Umgang mit Krisen und Förderung emotionaler Stärke
Hintergrund und Umsetzung
„Starke Schule, starke Gesellschaft“ ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung (BMB) und seit 1. Oktober 2025 die weiterentwickelte Fortführung von „Extremismusprävention macht Schule II“. Das Angebot wurde dabei inhaltlich erweitert, mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Stärkung der psychischen Gesundheit (Mental Health).
Die organisatorische und technische Umsetzung erfolgt durch den OeAD. Die fachliche Auswahl und Qualitätssicherung der Angebote wurde durch Expertinnen und Experten des Österreichischen Instituts für Internationale Politik (oiip) vorgenommen.
Für den Inhalt im BMB verantwortlich:
MinRin Mag.a Sevim Aksakalli, MA MA
+43 1 53120 2933
sevim.aksakalli(at)bmb.gv.at
- Beratungsstelle Extremismus: ist eine österreichweite Anlaufstelle (im Auftrag der Sektion Familie und Jugend im Bundeskanzleramt) für Fragen zu allen Arten von Extremismen, seien sie religiös argumentiert oder politisch begründet (u.a. islamistischer Extremismus, Rechtsextremismus, Staatsverweigerer, Verschwörungsideologien).
- Übersicht zu verbotenen und strafrechtlich relevanten Symbolen in Österreich
- Bundesstelle für Sektenfragen
- Die Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst bietet unter anderem folgende Infos zum Thema Extremismusprävention an:
- "Nein zu Extremismus! - Gemeinsam gegen Extremismus": Leitfaden für Extremismusprävention
- Sensibilisierungsvorträge für Erwachsene: Der Fokus dieser Präventionsmaßnahme liegt darauf, Erwachsene zu sensibilisieren und Radikalisierungsprozesse zu veranschaulichen, um Radikalisierungsanzeichen rechtzeitig erkennen zu können.
- RE#work – Extremismusprävention für die Zielgruppe Jugendliche: Präventionsprogramm für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern
- Weitere Infos auf der Webseite bzw. unter staatsschutzpraevention(at)dsn.gv.at
- Mauthausen Komitee Österreich: Meldestelle gegen Rechtsextremismus
- OEAD - Agentur für Bildung und Internationalisierung: Starke Schule, starke Gesellschaft
- Zentrum Polis – Politik Lernen in der Schule zum Thema Extremismus