Was Lehrkräfte tun können

Was Lehrkräfte für die psychosoziale Gesundheit von Schülerinnen und Schülern tun können

Lehrkräfte können im Unterricht und am Schulstandort viel tun, um die psychosoziale Gesundheit von Schülerinnen und Schülern zu stärken. Schule ist auch ein Ort der Begegnung und des sozialen Lernens. Die Qualität der Beziehungen zwischen allen an der Schule Beteiligten spielt eine große Rolle, ob Heranwachsende Schule als stärkenden Lern- und Sozialraum oder eher als einen mit Stress und Angst besetzten Raum erleben. Die kontinuierlichen Rückmeldungen, die Schülerinnen und Schülern von Lehrkräften erhalten, prägen wesentlich das Selbstbild und die Selbstwirksamkeitsüberzeugungen der Heranwachsenden mit.

Wichtig für die Heranwachsenden ist, dass die Beziehung zwischen Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern als eine vertrauensvolle, sich gegenseitig anerkennende und respektvolle Beziehung erlebt wird. Heranwachsende brauchen sichere Bindungserfahrungen, die ihnen Orientierung, Halt und Vertrauen ins Leben vermitteln. Sie benötigen kontinuierlich konstruktive Rückmeldungen von Erwachsenen vor allem zu ihrer Person, aber auch zu (Entwicklungs-)Potentialen, Stärken und natürlich zur eigenen Leistung. Als Lehrkraft können Sie insofern die psychosoziale Gesundheit unterstützen, als Sie die nachfolgend aufgezeigten Aspekte im Umgang mit den Schülerinnen und Schülern besonders berücksichtigen.

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