Problemberatung / Psychosoziale Beratung

Problemberatung / Psychosoziale Beratung

(Bio-)Psychosoziale Beratung und im weitesten Sinne „Problemberatung“ wird von verschiedenen schulischen Beratungsprofessionen mit ihren entsprechenden Schwerpunkten angeboten. Zu den Unterstützungssystemen zählen zum einen Teil Lehrer/innen mit Zusatzausbildungen wie Schüler- und Bildungsberater/innen. Zum anderen Teil sind es Angehörige weiterer Professionen wie Schulpsycholog/innen, Schulsozialarbeiter/innen, Jugendcoaches sowie Schulärztinnen und Schulärzte.

Unter psychosozialer Beratung wird ein in der Sache kompetentes, in der Gesprächsführung professionelles und hinsichtlich der zu erwartenden Ergebnisse uneigennütziges und für den Ratsuchenden freiwilliges Hilfs- und Unterstützungsangebot verstanden. Eine solche Beratung stellt einen intensivierten Interaktionsprozess zwischen einem Ratsuchenden und einem Beratenden meist unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes (Eltern, Peer, …) dar, der auf Vertrauen und Empathie gründet und ermöglicht, dass sich Einstellungen, vorhandene emotionale und kognitive Bewältigungsmuster in Bezug auf die psychosoziale Problematik konstruktiv verändern.

Beratende unterstützen und fördern durch wertschätzende und einfühlsame Haltungen sowie durch professionelle Beratungsmethoden Ratsuchende in ihrer Selbstwirksamkeit sowie in ihrer Problemlöse- und Entscheidungsfähigkeit. In konflikthaften Situationen/Beziehungen oder bei komplexen psychosozialen Problemstellungen werden (systemisch wirksame) Interventionen gesetzt, sodass Optionen der Problembewältigung für den Ratsuchenden sichtbar und die Handlungsspielräume, aber auch die Selbststeuerung der Ratsuchenden vergrößert werden.

Einen kurzen Überblick über die psychosoziale Beratung an und für Schulen finden Sie hier.

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