Vernetzungstreffen 2017

Vernetzungstreffen 2017

"Prävention und Intervention bei (Cyber)mobbing" - die Bedeutung einer umfassenden Schulstrategie für das physische und psychische Wohlbefinden"

Am 20. und 21. November 2017 fand das 10. Vernetzungstreffen im Rahmen der nationalen Strategie zur Gewaltprävention an Schulen in Wien statt. Prävention und Intervention bei (Cyber)mobbing ist die aktuelle Schwerpunktsetzung bei der Umsetzung der Nationalen Strategie zur Gewaltprävention an Schulen. Als Resümee des Vernetzungstreffens wurde eine Charta zur Etablierung einer gewaltfreien Schulkulur verabschiedet. Sie verbalisiert handlungsleitende Grundsätze einer wirkungvollen und nachhaltigen Präventionsarbeit:

  1. Null Toleranz gegen Gewalt leben
    Wir schaffen eine gemeinsame Schulkultur der Gleichstellung, in der Gewalt keinen Platz hat. Eine klare Haltung, Verlässlichkeit, Sicherheit, sowie respektvoller Umgang miteinander sind für uns wichtig. JedeR leistet seinen Beitrag dazu, denn Mobbing hat negative Folgen für alle Beteiligten!
  2. Vielfalt anerkennen/ Kultur der Achtsamkeit
    Vielfalt als Chance und Bereicherung ist uns wichtig und auch im Schulleitbild verankert. Wir als Schulgemeinschaft positionieren uns klar. Wir stehen für Toleranz und Offenheit gegenüber dem ´Anders Sein´ und für ein Recht des Einzelnen gehört zu werden.
  3. Diskriminierungen benennen und ablehnen
    Es ist uns wichtig, diskriminierende Sprache und Handlungen immer und immer wieder als solche zu benennen und konsequent eine wertschätzende Haltung gegenüber Vielfalt einzunehmen, sowie diese vorzuleben.
  4. Selbst-, Sozial- und Systemkompetenz der PädagogInnen stärken
    Wir arbeiten gemeinsam konsequent an unserer pädagogischen Professionalisierung. Schulinterne Fortbildungen zu Themen wie beispielsweise Qualitätsentwicklung, Teambildung, Wissen über verschiedenen Formen von Gewalt, Toleranz gegenüber individueller Identität und persönlichen Lebensentwürfen, Umgang mit digitalen Medien und der Auseinandersetzung mit Kommunikation und Sprache unterstützen uns dabei.
  5. Miteinander Reden
    Die Kooperation mit allen innerhalb des schulischen Systems aktiven Personen, den SchülerInnen, den Schulpartnern und den schulischen und außerschulischen Unterstützungssystemen, bei der Planung und Umsetzung evidenzbasierter Maßnahmen zur Gewaltprävention und Gesundheitsförderung ist uns wichtig. Handlungsräume sollen aktiv gestaltet werden. Partizipation aller Beteiligten ermöglicht es eine Schulkultur ohne Gewalt zu leben

Das Rahmenprogramm des Vernetzungstreffens finden Sie hier.

Ein Leitfaden für die Schulgemeinschaft im Umgang mit Mobbing bei SchülerInnen!

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